DIE HUBERIN

Ein Deluxe Start zum Trekking

Schön langsam wird’s warm im Bus. Wir sind zwar schon lange unterwegs, aber noch nicht weit gekommen.

Ein kleines Taxi hat unseren Bus von links touchiert. Passiert ist eh nix, aber bis alles unter Polizeiaufsicht ausverhandelt war, wollte Christoph schon zum Friseur gehen und David hat einen neuen Job als Busfahrerbeifahrer angetreten. Nach 2 !!! Stunden ist die Amtshandlung vorbei und wir können weiterfahren . Allerdings wurde ein kleiner Träger unserer Crew im Teashop vergessen. Passt schon, sagt Shambu, unser legendärer Guide, der soll mit einem anderen Bus zur Tankstelle nachkommen. Problem gelöst. Nur leider ist die Tankstelle geschlossen. Holiday! Dasain Festival🙏

Passt scho, sagt Shambu, haben genug Petrol. Vielleicht.

Jedenfalls fahren wir weiter, denn der Dal Bhat (nepalesisches Nationalgericht) für den ganzen Bus, 3 Huber, 1 Wurzrainer und 12 Nepali Porter und Sherpas ist schon in der „Autobahnraststätte“ bestellt. Anfangs war ich noch beeindruckt, wie gut die Straße ist. Allerdings fahren wir einen Shortcuts! Spritsparen ist angesagt. Aber wahrscheinlich brauchen wir mehr Sprit, um aus den Schlaglöchern wieder herauszukommen. Melamchi ist erreicht, Tankstelle auch gefunden und der vergessene Porter ist auch nachgekommen! Passt eh ois, sagt Shambu, dessen Deutsch nach 15 Sommern in der Obersteiermark von starken Steirer Slang geprägt ist. Der Dhal Bhat war gut und ausreichend, man darf nachholen, bis selbst Nepali satt sind.

Die Weiterfahrt von Melamchi nach Chimti wird zum Abenteuer. Der Spruch „ besser schlecht gefahren, als gut gegangen“ stammt ganz sicher aus Nepal. Es dauert not so long, die Straße is not so bad ist ebenso falsch wie die meisten Zeitangaben der Burschen. Und weil der Busfahrer auch noch der Schuldige bei kleinen Crash am Morgen war, haben wir als kleine Entschädigung noch local passengers mitgenommen. Das war aber weiters nicht schlimm. Im Gegenteil, war haben an ihren entspannten Gesichtern bemerkt, dass der Busfahrer seinen Job voll im Griff hat. Steil und eng schraubt sich die Schotterstraße den Berg hinauf. Durch den Monsumregen abgerutschte Wegstrecken sind provisorisch ausgebessert . Durchgebeutelt bis auf die Knochen kommen wir um 15:30 im Bergdorf Chimti an. Es war dann doch a little long, aber passt eh.

Wir werden also erst am nächsten Tag, 24.10. 23 zum Trekking Richtung Panch Pokhari starten. Christoph und ich haben ausreichend Zeit, Christina und David sollten nach 6 Tagen wieder in Kathmandu sein. Wir werden gute Tage haben und besser gut gehen, als schlecht fahren. Allerdings gibts kaum mehr wifi, daher wird es für Euch eine Nachlese. Danke Leben

Rums, aber nur Blech
Gleich geh ich zum Friseur
Oder werde Busfahrerbeifahrer
Ziemlich geschlossen
Weitere Pannen sind harmloser
Manchmal wird es eng
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